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19. Februar erstmals internationaler Aktionstag gegen Homophobie im Fußball
Posted 4/2/10
Die Justin Campaign, eine Kampagne, die in Erinnerung an Justin Fashanu ins Leben gerufen wurde, den weltweit ersten und einzigen geouteten schwulen professionellen Fußballer, ruft erstmals zu einem internationalen Tag gegen Homophobie im Fußball auf – Fußball vs Homophobie am 19.Februar 2010.
An diesem Tag soll das Bewusstsein gestärkt werden für die weit verbreitete Homophobie im weltweit beliebtesten Sport. Vereine und Fans sollen zur Unterstützung der Sache gewonnen werden, indem sie das Logo der Initiative für den Tag übernehmen und zusammen mit Botschaften in Stadionzeitungen veröffentlichen, die sich deutlich gegen den Gebrauch von homophoben Sprüchen und Übergriffen aussprechen.
Diese Initiative kommt damit nur Wochen nachdem die aus Großbritannien stammende Justin Campaign sich in einer Allianz mit der TUC (Gewerkschaftsdachverband), der PFA (Profi-Spielerverband), KickItOut (die Integrations- und Gleichberechtigungs-Kampagnenorganisation des engl. Fußballverbands), PrideSports (Großbritanniens einzige SchwulLesbenSportentwicklungsorganisation) & Schoolsout (eine Organisation, die sich für die Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen im Bildungswesen einsetzt) zusammengeschlossen hat, um eine unabhängige Kampagne gegen Homophobie im Fußball zu starten.
Community Fußballteams quer durch Großbritannien, Europa und Amerika werden über eine Reihe von Fußballspielen und Spaßveranstaltungen während des ganzen Tages, unter dem Banner Fußball gegen Homophobie ihre Unterstützung für die Sache zeigen. Das Fußballteam der Justin Campaign wird gemeinsam mit dem Norwich LGBT Pride Collective die Festlichkeiten mit einem Fußballturnier einläuten, das am 19. Februar im Carrow Park in Norwich/England stattfinden wird, wo Fashanu seine Karriere begonnen hatte. Amal Fashanu, John Fashanu’s Tochter wird vor Ort sein, um die Veranstaltung zu eröffnen.
International wurden zahlreiche Veranstaltungen in Unterstützung der Kampagne bestätigt. Panteres Grogues, eine schwullesbische (lesbisch, schwul, bisexuell und transgender) Sportgruppe in Barcelona warden am 19. Februar ein Fußballturnier organisieren und noch weiter draußen, wird der Federal Triangles FC aus Washington DC seine Ablehnung von Homophobie im Fußball durch die Organisation verschiedener Veranstaltungen im Viertel des Vereins bekräftigen.
Alle Einzelpersonen, Teams, Gruppen oder Organisationen, die an einer Unterstützung der Initiative interessiert sind und eine Veranstaltung in ihrer Region organisieren wollen oder die öffentliche Verbreitung der Initiative unterstützen wollen, können die Kampagne über ihre Webseite www.thejustincampaign.com kontaktieren und bekommen dort Unterstützung oder weitere Materialien.
Der Co-Präsident der EGLSF (European Gay & Lesbian Sports Federation) Pepi Garcia Vazquez sagte – “Wir begrüßen diese neue Kampagne und freuen uns auf die zukünftige Weiterentwicklung dieser Initiative. Seit sechs Jahren hat EGLSF die Europäische Kampagnenarbeit im Kampf gegen Homophobie im Fußball als Teil des Football Against Racism in Europe Netzwerks (FARE) angeführt. Wir hoffen dass diese Kampagne die Bemühungen all derer vereinen wird, die sich für die Bekämpfung von Homophobie in Europa einsetzen.“
Klaus Hussein, Präsident der IGLFA (International Gay & Lesbian Football Assocation) sagte - “Ich freue mich Fußball gegen Homophobie unsere Unterstützung zu versichern bei dem Versuch, verschiedenste Gruppen zusammenzubringen, um gemeinsam gegen Homophobie im Sport und insbesondere im Fußball zu kämpfen. Wir werden die Kampagnen über unser weltweites Netzwerk von LGT (lesbisch, schwul, transsexuell) Fußballvereinen unterstützen, um zu zeigen dass jegliche Diskriminierung, in jeglicher Form, nicht toleriert werden sollte und dass all diejenigen, die im Fußball aktiv sind, zusammenarbeiten sollten, sodass soviele Menschen wie möglich diesen wunderbaren Fußball genießen können.“
Gründer der Justin Campaign Jason Bartholomew Hall sagte– “Wir denken, dass es wichtig ist, jedes Jahr einen Tag zu haben, an dem Vereine und Fans vereint sind im Wiederstand gegen Hass und Intoleranz in ihrem nationalen Sport. Wieauchimmer die Menschen den Fußball gegen Homophobie Tag feiern werden – feiert ihn in Respect füreinander und für die Gleichberechtigung”

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